Alpine-Pleite - Gutachten entlastet Ex-Manager

Wien/Wals (APA) - Die Pleite des Bauriesen Alpine Mitte Juni 2013 war eine der größten der heimischen Geschichte. Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt dahingehend, wann die Insolvenz für die Verantwortlichen erkennbar war. Nun gibt es laut einem Bericht des "Standard" ein Gutachten, das beschuldigte Ex-Manager entlasten könnte. Die Zahlungsunfähigkeit trat demnach erst im Juni 2013 ein.

Die Zeitung schreibt in ihrer Dienstagsausgabe, dass der von der WKStA zur Klärung des Themas bestellte Gutachter Gerd Konezny festgestellt hat, dass die Zahlungsunfähigkeit der Alpine Bau GmbH am 18. Juni 2013 eingetreten sei. An diesem Tag wurde auch der Insolvenzantrag gestellt. In der Folge ging auch noch die Dachgesellschaft Alpine Holding pleite.

Der Verdacht der WKStA und von Anlegern in Alpine-Anleihen, die um ihr Geld zittern, ist, dass die Schieflage des Konzerns bereits Mitte 2009 erkennbar gewesen sein soll. Die Insolvenz sei also verschleppt und Gläubiger dadurch geschädigt worden, so der bisher nicht erwiesene Vorwurf.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

Newsticker

Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

Newsticker

Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

Newsticker

Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen