Allianz versilbert Euler-Hermes-Aktienpaket für über 300 Mio. Euro

München (APA/Reuters) - Die deutsche Allianz macht einen Teil ihrer Beteiligung am deutsch-französischen Kreditversicherer Euler Hermes zu Geld. Der Münchener Versicherungsriese wirft über Nacht ein Paket von 3,88 Millionen Euler-Hermes-Aktien auf den Markt, das seine französische Lebensversicherungs-Tochter Allianz Vie hält, wie er am Mittwochabend mitteilte.

Die Papiere, die die Deutsche Bank bis Donnerstagfrüh an institutionelle Anleger verkaufen soll, haben zum Schlusskurs vom Mittwoch einen Wert von gut 318 Millionen Euro.

Euler Hermes will davon im Zuge seines Aktienrückkaufprogramms 2,2 Millionen Aktien erwerben. Damit kehrt der Exportkreditversicherer praktisch gut 180 Millionen Euro an den eigenen Großaktionär aus. Die zurückgekauften Papiere sollen anschließend eingezogen werden. Die bisher mit 67,8 Prozent beteiligte Allianz kommt nach der Platzierung und dem Aktienrückkauf noch auf rund 63 Prozent an Euler Hermes. In diesem Umfang sei die Beteiligung langfristig als strategisch gedacht, betonte der Versicherer.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro