Allianz übernimmt Rechtsschutz-Sparte von Ergo in der Schweiz

München (APA/Reuters) - Die Ergo-Rechtsschutz-Tochter D.A.S. zieht sich aus der Schweiz zurück. Die D.A.S. Rechtsschutz Suisse geht an den Konkurrenten Allianz, der dadurch mit seiner Tochter CAP unter die größten drei Rechtsschutzversicherer in der Schweiz aufsteigt, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten.

Die CAP kommt bisher auf 70 Mio. Franken (rund 60 Mio. Euro) an Beitragseinnahmen pro Jahr, mit D.A.S. kommen weitere 30 Millionen hinzu. Der Markt für Rechtsschutzversicherungen in der Schweiz ist laut Allianz 550 Mio. Franken schwer und wächst mit fünf Prozent pro Jahr. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Auch die Rechtsschutz-Verträge in der Slowakei und in Luxemburg gibt D.A.S. an die dortigen Allianz-Töchter ab. Die Düsseldorfer Ergo konzentriert sich im Auslandsgeschäft seit einiger Zeit auf ihre größten Märkte und auf Wachstumsmärkte. Die Allianz ist auf der Suche nach Zukäufen außerhalb des Lebensversicherungs-Geschäfts.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

Newsticker

"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

Newsticker

Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

Newsticker

Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans