Allianz übernimmt Rechtsschutz-Sparte von Ergo in der Schweiz

München (APA/Reuters) - Die Ergo-Rechtsschutz-Tochter D.A.S. zieht sich aus der Schweiz zurück. Die D.A.S. Rechtsschutz Suisse geht an den Konkurrenten Allianz, der dadurch mit seiner Tochter CAP unter die größten drei Rechtsschutzversicherer in der Schweiz aufsteigt, wie beide Unternehmen am Mittwoch mitteilten.

Die CAP kommt bisher auf 70 Mio. Franken (rund 60 Mio. Euro) an Beitragseinnahmen pro Jahr, mit D.A.S. kommen weitere 30 Millionen hinzu. Der Markt für Rechtsschutzversicherungen in der Schweiz ist laut Allianz 550 Mio. Franken schwer und wächst mit fünf Prozent pro Jahr. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Auch die Rechtsschutz-Verträge in der Slowakei und in Luxemburg gibt D.A.S. an die dortigen Allianz-Töchter ab. Die Düsseldorfer Ergo konzentriert sich im Auslandsgeschäft seit einiger Zeit auf ihre größten Märkte und auf Wachstumsmärkte. Die Allianz ist auf der Suche nach Zukäufen außerhalb des Lebensversicherungs-Geschäfts.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro