Allianz-Tochter prüft Klage gegen VW

Frankfurt/München - Eine Tochter des Versicherungskonzerns Allianz erwägt, sich wegen des Dieselskandals an einer Sammelklage gegen Volkswagen zu beteiligen. Ein Sprecher der Vermögensverwaltung Allianz Global Investors (AGI) sagte am Mittwoch in Frankfurt, man müsse prüfen, "ob unsere Anleger geschädigt worden sind und wir dann dementsprechend Schritte einleiten".

Die AGI hält 0,06 Prozent an dem Wolfsburger Autokonzern. Hintergrund der Klage ist der Verdacht, dass VW 2015 zu spät über die Abgas-Manipulationen berichtet und somit die eigenen Anleger getäuscht habe.

Dem Vernehmen nach werden sich auch andere Fonds an der gemeinsamen Klage beteiligen.

Kommentar

Standpunkte

Helmut A. Gansterer: "Weiß nicht, woher ich komme"

Geld

Ölpreis pendelt an der 50-Dollar-Marke

Wirtschaft

Wifo: Österreichs Wirtschaft wächst überdurchschnittlich schnell