Alle 28 EU-Staaten veröffentlichen bisher geheime Steuerdokumente

Alle 28 EU-Staaten wollen künftig bisher geheime Steuerdokumente veröffentlichen. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erklärte in einem Schreiben an den Präsidenten des Europaparlaments Martin Schulz, es hätten sich die Länder dazu bereiterklärt, allerdings gebe es noch Schriftstücke, die laut Verhaltenskodex nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit einsehbar sein dürften.

Der ÖVP-Delegationsleiter im EU-Parlament, Othmar Karas, begrüßte den Schritt. Damit werde die Geheimniskrämerei um LuxLeaks endlich beendet. Kritik äußerte er an der seit 15 Jahren laufenden Arbeit der Anti-Steuerflucht-Arbeitsgruppe der EU-Staaten. Diese habe offenbar Däumchen gedreht. "Die Tatsache, dass die Europäische Kommission heute zu den Steuerdeals mancher Staaten mit Google, Fiat, Amazon, Starbucks und anderen ermitteln muss, zeigt, dass die Arbeitsgruppe nicht funktioniert hat", so Karas. Er fordert auch, dass Multis jährlich offenlegen, wieviel Steuern sie zahlen und wieviel Umsatz sie pro Land machen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro