Alitalia meldete im dritten Quartal wieder Umsatzplus

Rom (APA) - Nach drei Jahren mit sinkenden Umsätzen hat die Alitalia im dritten Quartal wieder ein Plus verzeichnet. Im dritten Quartal sei der Umsatz um 1,5 Prozent gestiegen, berichtete der Sonderverwalter der italienischen Airline, Luigi Gubitosi, im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Sonntag.

Das Ebitda betrug im dritten Quartal 46 Mio. Euro. "Dies bedeutet nicht, dass Alitalia ihre Probleme gelöst hat. Der Sanierungsweg ist noch lang und kompliziert", sagte Gubitosi. Bis zum 16. Oktober können Interessenten verbindliche Angebote für die Airline abgeben. Gubitosi äußerte die Hoffnung, einen zerstückelten Verkauf der Airline abwenden zu können.

Der neue Eigentümer solle der Airline jene Stabilität verleihen, die ihr im letzten Jahrzehnt gefehlt habe. Wer Alitalia erwerbe, macht laut Gubitosi ein gutes Geschäft. "Wegen ihrer Eigenschaften und der Tradition ist Alitalia die interessanteste Airline, die es heute auf dem Markt gibt", versicherte Gubitosi.

Der Billigflieger Ryanair hatte vergangene Woche sein Interesse an Alitalia zurückgezogen. Laut früheren italienischen Medienberichten sollen rund zehn Bieter im Rennen sein, darunter der Ryanair-Konkurrent Easyjet.

Frankfurt (APA/dpa) - Kunden des AUA-Mutterkonzerns Lufthansa drohen die ersten Streiks seit Frühjahr vergangenen Jahres. Im Tarifkonflikt um die rund 1.000 Flugbegleiter bei der Billigtochter Eurowings sind die Fronten so verhärtet, dass die Gewerkschaft Verdi Verhandlungen absagt und sich für Streiks rüstet.
 

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Verdi droht mit Streiks bei Eurowings - "Jederzeit denkbar"

Peking (APA/Reuters) - In die Bemühungen um ein Ende des Handelsstreits zwischen China und den USA kommt wieder Bewegung. Die Führung in Peking lieferte US-Regierungskreisen zufolge eine schriftliche Antwort auf die Forderung nach weitreichenden Änderungen in der Handelspolitik.
 

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Wieder Bewegung im Handelsstreit zwischen China und USA

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere war heute, Donnerstag, am 64. Tag des Verfahrens, wieder die Causa Buwog und Linzer Terminal Tower dran. Für Protokollberichtigungsanträge der Verteidiger zu diesen Themen mussten alle Angeklagten dieser Causa, also auch Grasser, wieder vor Gericht erscheinen.
 

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Grasser-Prozess - Protokolle: Vom "Zahlenhecht" zum "Zahlenknecht"