Alitalia will in zwei Jahren 100 Mio. Euro Gewinne schreiben

Nach dem Einstieg des Air-Berlin-Aktionärs Etihad bei der angeschlagenen Alitalia hofft die italienische Airline auf einen Neubeginn. In zwei Jahren rechnet die Fluggesellschaft mit einem Gewinn von 100 Millionen Euro, berichtete CEO Silvano Cassano bei der Vorstellung des neuen Entwicklungsplans am Dienstag in Rom.

"Alitalia hat noch große Schwierigkeiten, doch bis 2017 soll der Umsatz auf 100 Millionen Euro steigen", berichtete Cassano. Dies soll dank mehr internationaler Flugverbindungen und eines exzellenten Kundenservices erfolgen. Dabei soll vor allem auf Nordamerika und Asien gesetzt werden. Die Zahl der Langstreckenflüge ab Mailand soll bis 2018 von elf auf 25 pro Woche steigen. Die Zahl der Flüge ab Rom wird von 87 auf 113 pro Woche erhöht.

"Wir werden alle notwendigen Investitionen planen, um den Kunden einen Fünf-Sterne-Dienst an Bord unserer Maschinen zu sichern", berichtete Cassano. Mit dem Partner Air France arbeite Alitalia an neuen Entwicklungsprojekten.

"Bisher ist die 2008 privatisierte Alitalia immer noch wie eine öffentliche Gesellschaft verwaltet worden. Das ist die letzte Rettungsmöglichkeit für die Airline. Wir müssen auf radikale Weise die Kosten senken und die Produktivität steigern", betonte Etihad-CEO James Hogan. Die nationale Fluggesellschaft des Golfstaats Abu Dhabi hatte im August einen 49-Prozent-Anteil an Alitalia übernommen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro