Alitalia: Italiens Staatsbahnen, Easyjet und Delta im Rennen

Rom (APA) - Die italienischen Staatsbahnen und Easyjet haben ein verbindliches Angebot für die marode Alitalia eingereicht. Die US-Airline Delta, mit der die Alitalia-Sonderkommissare in den letzten Wochen Gespräche geführt hatten, haben ein unverbindliches Angebot für die Airline eingereicht, berichteten italienische Medien. Kein Angebot traf von der Lufthansa ein.

Die Sonderkommissare prüfen jetzt die Angebote. Für sie beginnt ein Lauf gegen die Zeit. Bis zum 15. Dezember müssen die 900 Millionen Brückenkredit zurückgezahlt werden, die der Staat der Alitalia für die Fortsetzung ihres Flugbetriebs gewährt hatte.

Die italienische Regierung denkt an die Gründung einer neuen Gesellschaft, in die neben den Staatsbahnen andere institutionelle Partner und eine Fluggesellschaft einsteigen sollen. Diese sollen die marode Alitalia übernehmen. Vize-Regierungschef und Industrieminister Luigi Di Maio hatte vor zweieinhalb Wochen angekündigt, die Regierung wolle zusammen mit der Staatsbahn und einem internationalen Partner die Fluggesellschaft wieder flott machen. Nach Plänen der Regierung soll der Staat künftig etwa 15 Prozent des Kapitals übernehmen.

Alitalia steht unter staatlicher Sonderverwaltung, nachdem die Beschäftigten im vorigen Jahr einen Rettungsplan abgelehnt hatten. Zudem stellte der Staat ein Überbrückungsdarlehen über 900 Millionen Euro zur Verfügung und setzte sich für die Suche nach einem Käufer eine Frist bis zum 31. Oktober.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte