Alitalia trennt sich von Airline-Partner Air France-KLM

Die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Alitalia trennt sich von ihrem langjährigen Partner Air France-KLM. Die italienische Airline wird 2017 das auslaufende Joint Venture-Abkommen mit dem Partner nicht erneuern, teilte Alitalias CEO, Silvano Cassano, in einer Presseaussendung am Dienstag mit.

Die 2009 mit Air France-KLM abgeschlossene Partnerschaft sei in einem Wirtschaftsumfeld entstanden, das sich in den letzten Jahren stark geändert habe, und sei heute nicht mehr vorteilhaft. Als das Abkommen abgeschlossen wurde, war Alitalias Position anders, meinte Cassano.

Nach dem Einstieg des Air-Berlin-Aktionärs Etihad bei der angeschlagenen Alitalia im vergangenen August hofft die italienische Airline auf einen Neubeginn. Dies soll dank mehr internationalen Flugverbindungen und eines verbesserten Kundenservice gelingen. Dabei soll vor allem auf Nordamerika und Asien gesetzt werden.

Alitalia rechnet damit, 2017 wieder die Gewinnschwelle zu erreichen. Um dieses Ziel zu schaffen, sind Investitionen in Höhe von 700 Mio. Euro zum Ausbau von Flotte, Technologie und Personal geplant. Alitalia will die Zahl der Routen um 17 Prozent aufstocken.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte