Alibaba will in indischen Smartphone-Markt einsteigen - Kreise

Der chinesische Online-Riese Alibaba will Insidern zufolge in den indischen Smartphone-Markt einsteigen. Der Internethändler verhandle mit dem Hersteller Micromax über den Kauf von 20 Prozent an der Firma, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Bis zu 1,2 Mrd. Dollar könnte Alibaba in den Hersteller investieren, sagten zwei von ihnen.

Alibaba verspreche sich davon zusätzliches Wachstum, da Indien einer Studie der International Data Corporation zufolge der weltweit drittgrößte Smartphone-Markt ist. So könnten die Chinesen ihren Bezahldienst Alipay auf Micromax-Geräten installieren. Mobile Zahlungen verhalfen dem Amazon-Konkurrenten im abgelaufenen Quartal zu einem Umsatzplus von 45 Prozent.

Micromax ging 2008 an den Start. Die vergleichsweise günstigen und mit großen Bildschirmen ausgestatteten Geräte sind in Indien inzwischen gefragter als die von Platzhirsch Samsung. Die Finanzspritze von Alibaba würde dem Unternehmen die Expansion in andere Geschäftsfelder wie PC ermöglichen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu