Alibaba rüstet sich für Online-Handel mit Medikamenten

Der chinesische Online-Händler Alibaba bringt sich für das milliardenschwere Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneien in der Volksrepublik in Stellung. Dafür konzentriert der Konzern seine Pharma-Aktivitäten künftig in der Tochterfirma Alibaba Health.

Der in Hongkong notierte Betreiber von Online-Apotheken übernehme von Alibaba und einem weiteren Investor für 2,5 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro) das komplette Online-Pharmageschäft, teilten die Firmen am Mittwoch mit. Durch die Transaktion fällt Alibaba die Mehrheit an Alibaba Health zu. Bisher hatte der Konzern lediglich eine Beteiligung von 38 Prozent gehalten.

China plant, den auf 160 Mrd. Dollar geschätzten Markt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auch für Internet-Apotheken zu öffnen. Bisher dürfen übers Netz nur rezeptfreie Mittel wie Vitamintabletten und Hustensäfte verkauft werden. Die Regierung in Peking will durch die Reform den bis jetzt von Krankenhäusern dominierten Medikamenten-Verkauf auf breitere Füße stellen. Dafür dürften Anbieter wie etwa Alibaba Health, JD.com, Tencent, Baidu und Wal-Mart profitieren.

Die Anleger setzten große Hoffnungen in die Transaktion: Am Mittwoch schnellten die Aktien von Alibaba Health um mehr als 80 Prozent nach oben. Der Handel der Papiere war seit dem 20. März ausgesetzt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los