Alibaba rüstet sich für Online-Handel mit Medikamenten

Der chinesische Online-Händler Alibaba bringt sich für das milliardenschwere Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneien in der Volksrepublik in Stellung. Dafür konzentriert der Konzern seine Pharma-Aktivitäten künftig in der Tochterfirma Alibaba Health.

Der in Hongkong notierte Betreiber von Online-Apotheken übernehme von Alibaba und einem weiteren Investor für 2,5 Mrd. Dollar (2,4 Mrd. Euro) das komplette Online-Pharmageschäft, teilten die Firmen am Mittwoch mit. Durch die Transaktion fällt Alibaba die Mehrheit an Alibaba Health zu. Bisher hatte der Konzern lediglich eine Beteiligung von 38 Prozent gehalten.

China plant, den auf 160 Mrd. Dollar geschätzten Markt mit verschreibungspflichtigen Medikamenten auch für Internet-Apotheken zu öffnen. Bisher dürfen übers Netz nur rezeptfreie Mittel wie Vitamintabletten und Hustensäfte verkauft werden. Die Regierung in Peking will durch die Reform den bis jetzt von Krankenhäusern dominierten Medikamenten-Verkauf auf breitere Füße stellen. Dafür dürften Anbieter wie etwa Alibaba Health, JD.com, Tencent, Baidu und Wal-Mart profitieren.

Die Anleger setzten große Hoffnungen in die Transaktion: Am Mittwoch schnellten die Aktien von Alibaba Health um mehr als 80 Prozent nach oben. Der Handel der Papiere war seit dem 20. März ausgesetzt.

Wien/Paris (APA) - Der globale Rohstoffverbrauch wird sich aufgrund der expandierenden Weltwirtschaft und steigender Lebensstandards bis 2060 nahezu verdoppeln. Von derzeit jährlich 90 Gigatonnen soll der Verbrauch auf 167 Gigatonnen ansteigen, geht aus einem Vorausbericht zu einer OECD-Studie zum künftigen Rohstoffverbrauch hervor.
 

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OECD: Globaler Rohstoffverbrauch wird sich bis 2060 verdoppeln

Straßburg (APA/dpa) - Die EU-Kommission diskutiert am Dienstag (13.00 Uhr) in Straßburg über die umstrittenen italienischen Budgetpläne für 2019. Das Gremium der Kommissare werde das weitere Vorgehen im Streit mit der Regierungskoalition aus populistischer Fünf-Sterne-Bewegung und rechter Lega beraten, hieß es im Vorfeld.
 

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EU-Kommission berät weitere Schritte im Haushaltsstreit mit Italien

Berlin/München (APA/Reuters) - BMW ruft wegen Problemen bei Klimaanlagen weltweit weitere 1,6 Millionen Autos zurück. Betroffen seien Diesel-Fahrzeuge, die vom August 2010 bis August 2017 produziert worden seien, teilten die Bayern am Dienstag mit. Bei den Autos könne Kühlflüssigkeit austreten, was im Extremfall einen Brand auslösen könnte.
 

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BMW ruft wegen Kühlmittel-Problemen weitere 1,6 Mio. Autos zurück