Alibaba-Gründer und Milliardär Jack Ma gönnt sich Weingut in Bordeaux

Der chinesische Internet-Milliardär Jack Ma hat sich ein schickes Weingut in der Region Bordeaux gegönnt. Das regionale Amtsblatt weist ein dem Gründer des Online-Giganten Alibaba gehörendes Unternehmen mit Sitz in Hongkong als neuen Besitzer des Chateau de Sours aus. Über den Kaufpreis wollten sich die Verantwortlichen des östlich von Bordeaux gelegenen Gutes auf Anfrage nicht äußern.

Das Chateau de Sours, ein prächtiges Anwesen aus dem 18. Jahrhundert, liegt in der Gemeinde Saint-Quentin-de-Baron im Weinbaugebiet Entre-Deux-Mers und ist 80 Hektar groß. Jedes Jahr werden dort 500.000 Flaschen Wein produziert. Für Spitzenweine mit besonderem Renommee ist das Chateau de Sours indes nicht bekannt, der Preis pro Flasche liegt in der Regel unter zehn Euro.

Bisher gehörte das Chateau de Sours dem Briten Martin Krajewski, einem früheren Headhunter. Jack Ma interessierte sich laut einem Bericht der Regionalzeitung "Sud Ouest" insbesondere für das Weingut, weil es große Mengen Wein liefern kann, "wahrscheinlich für seine Online-Handelsseiten". Mit einem auf 22 Mrd. Dollar (20 Mrd. Euro) geschätzten Vermögen ist Jack Ma der zweitreichste Mann Chinas. In der Weinregion Bordeaux gehören bereits rund 120 Güter chinesischen Investoren.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro