Alibaba-Gründer bedauert Klage von Luxus-Modemarken

Der Gründer des chinesischen Online-Riesen Alibaba, Jack Ma, hat die Klage von Luxus-Modemarken wie Gucci und Yves Saint Laurent wegen Handels mit Fälschungen bedauert. "Ich denke, es ist bedauerlich, dass das Unternehmen uns verklagt", sagte Ma am Dienstag in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit Blick auf das Vorgehen des Mutterkonzerns der Modefirmen, Kering.

"Es wäre besser gewesen, wenn sie versucht hätten, durch Zusammenarbeit mit uns eine Lösung zu finden", wurde Ma von der Zeitung "The Korea Times" zitiert.

In der Klage in New York werfen die Unternehmen nach Angaben von Kering der chinesischen Handelsplattform vor, zu wenig gegen den Verkauf von illegalen Kopien ihrer Artikel zu unternehmen und auch davon zu profitieren. Kering hatte am Montag in Paris die Einreichung der Klage bestätigt. Der französische Konzern und Alibaba hatten schon im vergangenen Sommer über den Kampf gegen Plagiate gestritten. Damals zog Kering eine Klage nach wenigen Wochen wieder zurück.

Ma sagte in Seoul, mehr Zeit sei nötig, um das Problem mit den Fälschungen zu lösen. Gefälschte Produkte seien ein unvermeidbarer Teil der wirtschaftlichen Entwicklung, doch seien sie "wie faule Äpfel", sagte er laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018