Alibaba-Gründer: Internet heute so wichtig wie Strom vor 20 Jahren

Nusa Dua/Hangzhou (APA/dpa) - Der Gründer des chinesischen Technologie-Riesen Alibaba, Jack Ma, hat die Bedeutung der Internet-Abdeckung in Entwicklungsländern mit derjenigen der Stromversorgung vor einigen Jahrzehnten verglichen. "Internet ist sehr wichtig", sagte er am Freitag bei der Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Nusa Dua (Indonesien).

"Wenn du vor 20 Jahren keinen Strom hattest, warst du verloren. Wenn du heute kein Internet hast, bist Du auch verloren." In China nutzten derzeit 800 Millionen Menschen Mobiltelefone. "Es ist sehr billig geworden", sagte Ma. Menschen nicht mit Internet zu versorgen, bedeute, sie von Informationen abzuschneiden. Kinder bräuchten die Informationen, um künftig wettbewerbsfähig sein zu können.

Ma hat mit seinem zunächst auf Online-Handel spezialisierten Unternehmen ein Milliardenvermögen angehäuft. Inzwischen ist der Konzern ein Technologie- und Datenriese, der in vielen Bereichen der Gesellschaft aktiv ist, unter anderem bei Finanzdienstleistungen. Alibaba gehört mittlerweile zu den zehn größten Unternehmen der Welt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"