Alibaba-Finanzsparte mit fast 60 Milliarden bewertet

Peking/Hangzhou - Die Finanzsparte des Internet-Händlers Alibaba strebt einem Insider zufolge in einer laufenden Finanzierungsrunde eine Bewertung von fast 60 Mrd. Dollar (54,7 Mrd. Euro) an. Ant Financial sei in Gesprächen, um Geld bestehender und neuer Investoren einzusammeln, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Montag. Dazu könnte auch der Finanzdienstleister CCB International gehören.

Von Alibaba und seiner Finanzsparte war zunächst keine Stellungnahme erhältlich. Ant Financial betreibt die Online-Bezahlplattform "Alipay". Der chinesische Online-Händler und Amazon-Rivale hatte 2014 beim bisher größten Börsengang 25 Mrd. Dollar erlöst.

Das "Wall Street Journal" (WSJ) hatte zuvor berichtet, dass Ant Financial plane, bis zu 20 Mrd. Yuan (2,8 Mrd. Euro) einzusammeln. Dies entspreche einer Bewertung von rund 50 Mrd. Dollar. Die aktuelle Finanzierungsrunde soll der Zeitung zufolge Mitte April abgeschlossen sein.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma