Alibaba-Chef Jack Ma steigt zum reichsten Chinesen auf

Peking, 23. Sep (Reuters) - Alibaba -Chef Jack Ma ist der reichste Mann Chinas. Ma stehe mit einem geschätzten Vermögen von 25 Milliarden Dollar nun an der Spitze der Super-Reichen im Land, wie aus dem am Dienstag vorgelegten Hurun Report hervorgeht, einer chinesischen Version der "Forbes-Listen". Dem früheren Englischlehrer gelang vergangene Woche mit der Alibaba-Notierung der größte Börsengang aller Zeiten, er selbst kassierte dabei fast 900 Millionen Dollar. Hurun zufolge stellen Milliardäre aus der Technologie-Branche die Hälfte der zehn reichsten Menschen in der Volksrepublik.

Auch wenn die meisten der rund 1100 reichsten Chinesen ihr Vermögen weiter vermehrt hätten, setze das Anti-Korruptionsprogramm von Präsident Xi Jinping die Elite des Landes unter Druck. Dem Hurun-Report zufolge wird gegen fünf der aufgeführten Super-Reichen ermittelt, zwei wurden inhaftiert, zwei warten auf ein Urteil. Einer wurde zum Tode verurteilt, während ein weiterer als verschollen gilt.

Die Zahl der Dollar-Milliardäre ist Hurun zufolge auf 354 gestiegen. Während vergangenes Jahr noch sechs Immobilienmanager unter den Top Ten waren, schafften es diesmal nur noch zwei mit Grundstücken und Gebäuden reich gewordene Chinesen. In den vergangenen Monaten hatte sich das Immobiliengeschäft in China deutlich abgekühlt.
Hurun zufolge spiegelt die aktuelle Liste den Stand von Mitte August wider. Zu dem Zeitpunkt war Alibaba noch nicht an der Börse. Welchen Wert Hurun für Mas Alibaba-Beteiligung angesetzt hat, war zunächst unklar.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne