Aldi prüft Markteintritt in Italien

Mülheim (APA/dpa) - Der deutsche Diskonter Aldi Süd prüft nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" einen Markteintritt in Italien. Das Fachblatt berichtete am Donnerstag unter Berufung auf das Umfeld des Unternehmens, dabei sei auch die Übernahme eines lokalen Händlers eine Option.

Zwar entspreche dies nicht der klassischen Aldi-Strategie, doch könne der Diskonter so die langwierige Genehmigungspraxis für neue Märkte und die notwendigen Lizenzen deutlich verkürzen.

Das Unternehmen selbst bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass es umfangreiche Recherchen über den italienischen Markt anstelle. Eine Entscheidung über eine Expansion nach Italien sei aber bisher nicht gefallen.

Dem Bericht zufolge gehen die Überlegungen von Aldi dahin, sich zunächst auf den Norden des Landes zu konzentrieren. In Italien träfe Aldi einmal mehr auf den Rivalen Lidl, der dort bereits zu den Top 10 im Lebensmittelhandel gehört. Italien gilt als attraktiver Absatzmarkt mit geringer Marktkonzentration. Auf die fünf größten Händler entfallen dem Fachblatt zufolge gerade einmal etwa 20 Prozent des Umsatzes. Nach wie vor dominieren kleine Nachbarschaftsläden. Aldi Süd ist in Österreich mit dem Diskonter Hofer vertreten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte