Aldi prüft Markteintritt in Italien

Mülheim (APA/dpa) - Der deutsche Diskonter Aldi Süd prüft nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" einen Markteintritt in Italien. Das Fachblatt berichtete am Donnerstag unter Berufung auf das Umfeld des Unternehmens, dabei sei auch die Übernahme eines lokalen Händlers eine Option.

Zwar entspreche dies nicht der klassischen Aldi-Strategie, doch könne der Diskonter so die langwierige Genehmigungspraxis für neue Märkte und die notwendigen Lizenzen deutlich verkürzen.

Das Unternehmen selbst bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass es umfangreiche Recherchen über den italienischen Markt anstelle. Eine Entscheidung über eine Expansion nach Italien sei aber bisher nicht gefallen.

Dem Bericht zufolge gehen die Überlegungen von Aldi dahin, sich zunächst auf den Norden des Landes zu konzentrieren. In Italien träfe Aldi einmal mehr auf den Rivalen Lidl, der dort bereits zu den Top 10 im Lebensmittelhandel gehört. Italien gilt als attraktiver Absatzmarkt mit geringer Marktkonzentration. Auf die fünf größten Händler entfallen dem Fachblatt zufolge gerade einmal etwa 20 Prozent des Umsatzes. Nach wie vor dominieren kleine Nachbarschaftsläden. Aldi Süd ist in Österreich mit dem Diskonter Hofer vertreten.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz