Aldi prüft Markteintritt in Italien

Mülheim (APA/dpa) - Der deutsche Diskonter Aldi Süd prüft nach Informationen der "Lebensmittel Zeitung" einen Markteintritt in Italien. Das Fachblatt berichtete am Donnerstag unter Berufung auf das Umfeld des Unternehmens, dabei sei auch die Übernahme eines lokalen Händlers eine Option.

Zwar entspreche dies nicht der klassischen Aldi-Strategie, doch könne der Diskonter so die langwierige Genehmigungspraxis für neue Märkte und die notwendigen Lizenzen deutlich verkürzen.

Das Unternehmen selbst bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa), dass es umfangreiche Recherchen über den italienischen Markt anstelle. Eine Entscheidung über eine Expansion nach Italien sei aber bisher nicht gefallen.

Dem Bericht zufolge gehen die Überlegungen von Aldi dahin, sich zunächst auf den Norden des Landes zu konzentrieren. In Italien träfe Aldi einmal mehr auf den Rivalen Lidl, der dort bereits zu den Top 10 im Lebensmittelhandel gehört. Italien gilt als attraktiver Absatzmarkt mit geringer Marktkonzentration. Auf die fünf größten Händler entfallen dem Fachblatt zufolge gerade einmal etwa 20 Prozent des Umsatzes. Nach wie vor dominieren kleine Nachbarschaftsläden. Aldi Süd ist in Österreich mit dem Diskonter Hofer vertreten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor