Aldi und Lidl jagen britischen Supermärkten Marktanteile ab

Die deutschen Diskonter Aldi und Lidl setzen ihren Wachstumskurs in Großbritannien im neuen Jahr fort. In den zwölf Wochen bis Ende Februar kletterten ihre Umsätze auf dem heiß umkämpften Markt um 15 und 19 Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Daten des Marktforschers Kantar Worldpanel hervorgeht. Damit konnten sie den britischen Konkurrenten erneut Marktanteile abjagen.

Bis auf Sainsbury büßten die größten vier britischen Supermarkt-Ketten Umsätze ein: Marktführer Tesco nahm um 0,8 Prozent weniger ein, die Nummer drei Asda - der britische Arm des US-Konzerns Wal-Mart - verbuchte ein Umsatzminus von vier Prozent, die Nummer vier Morrisons' verlor 3,2 Prozent. Der Branchenvize Sainsbury steigerte seinen Umsatz um 0,5 Prozent.

Aldi - in Österreich mit Hofer vertreten - und Lidl machen den britischen Supermarktketten seit Jahren mit einem rigorosen Preiskampf das Leben schwer. Zusammen kommen sie inzwischen auf einen Marktanteil von zehn Prozent - noch weit hinter Tesco mit 28,4 Prozent, aber schon auf Tuchfühlung mit Morrisons', die auf einen Marktanteil von 10,6 Prozent kommt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch