Aldi und Lidl jagen britischen Supermärkten Marktanteile ab

Die deutschen Diskonter Aldi und Lidl setzen ihren Wachstumskurs in Großbritannien im neuen Jahr fort. In den zwölf Wochen bis Ende Februar kletterten ihre Umsätze auf dem heiß umkämpften Markt um 15 und 19 Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Daten des Marktforschers Kantar Worldpanel hervorgeht. Damit konnten sie den britischen Konkurrenten erneut Marktanteile abjagen.

Bis auf Sainsbury büßten die größten vier britischen Supermarkt-Ketten Umsätze ein: Marktführer Tesco nahm um 0,8 Prozent weniger ein, die Nummer drei Asda - der britische Arm des US-Konzerns Wal-Mart - verbuchte ein Umsatzminus von vier Prozent, die Nummer vier Morrisons' verlor 3,2 Prozent. Der Branchenvize Sainsbury steigerte seinen Umsatz um 0,5 Prozent.

Aldi - in Österreich mit Hofer vertreten - und Lidl machen den britischen Supermarktketten seit Jahren mit einem rigorosen Preiskampf das Leben schwer. Zusammen kommen sie inzwischen auf einen Marktanteil von zehn Prozent - noch weit hinter Tesco mit 28,4 Prozent, aber schon auf Tuchfühlung mit Morrisons', die auf einen Marktanteil von 10,6 Prozent kommt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los