Akzo Nobel verkauft Spezialchemie an Finanzinvestoren

Amsterdam (APA/dpa-AFX) - Der niederländische Farbenproduzent Akzo Nobel hat Käufer für sein Spezialchemiegeschäft gefunden. Die Sparte, die in der Transaktion mit 10,1 Mrd. Euro bewertet wird, geht an die Finanzinvestoren Carlyle und GIC, wie Akzo Nobel am Dienstag mitteilte. Davon erhält der Farbenhersteller 8,9 Mrd. Euro in bar.

Akzo Nobel konzentriert sich künftig auf Farben und Lacke. Die zuständigen Behörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

Der Verkauf war Teil des Abwehrkampfs gegen die Komplettübernahme von Akzo durch den US-Konzern PPG. Mit dem Hedgefonds Elliott gibt es einen Burgfrieden. Der vom aktivistischen Investor Paul Singer geleitete Hedgefonds wollte eigentlich, dass Akzo durch PPG Industries übernommen wird. Dagegen hatte sich Akzo erfolgreich gewehrt.

An dem Spezialchemiegeschäft war auch dem deutschen Konzern Lanxess Interesse nachgesagt worden. Lanxess schied jedoch laut eines Medienberichts Mitte März aus dem Bieterrennen aus.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen