Aktivisten erinnern Merkel und Hollande an Finanztransaktionssteuer

Berlin - Vor den deutsch-französischen Regierungskonsultationen haben Aktivisten aus beiden Ländern Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Staatschef François Hollande aufgerufen, sich weiter für eine Finanztransaktionssteuer einzusetzen.

Merkel und Hollande müssten "sich klar positionieren", forderten die Kampagne "Steuer gegen Armut" und eine Reihe von französischen Organisationen am Montag in einer gemeinsamen Erklärung. Merkel und Hollande müssten sich zu einer "anspruchsvollen" Finanztransaktionssteuer bekennen, "die in der Lage ist, spekulative Finanzgeschäfte wirksam einzuschränken, als auch substanzielle Einnahmen zu generieren".

Eine solche Steuer auf Finanzgeschäfte soll die Finanzbranche an den Kosten der Schuldenkrise beteiligten, in der die EU-Staaten zur Rettung von Instituten Milliarden Euro an Steuermitteln aufwenden mussten. In einer EU-weiten Form war das Projekt besonders am Widerstand Großbritanniens und Schwedens gescheitert. Daraufhin vereinbarte eine Gruppe aus elf Ländern um Deutschland und Frankreich die Einführung der Abgabe im kleineren Kreis. Das Projekt kommt aber nicht voran, umstritten ist etwa, welche Finanzprodukte in welcher Höhe mit der Steuer belegt werden.

Vor den deutsch-französischen Regierungskonsultationen am Dienstag in Berlin mahnten die Aktivisten, das Projekt zum Abschluss zu bringen. "Beim letzten deutsch-französischen Ministerrat im Februar 2014 hatten Hollande und Merkel angekündigt, eine gemeinsame Verwendung der Steuereinnahmen zu prüfen", heißt es in der Erklärung. "Heute, ein Jahr später, erwarten wir konkrete Ergebnisse." Die Organisationen fordern, einen Teil der Einnahmen aus einer solchen Steuer für den Kampf gegen den Klimawandel sowie gegen Aids und Malaria einzusetzen.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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