Aktienrückkäufe von US-Firmen nach Steuerreform auf Rekordniveau

Washington (APA/Reuters) - US-Unternehmen wollen nach der radikalen Steuerreform von Präsident Donald Trump so viele eigene Aktien zurückkaufen wie noch nie. Im Februar summierten sich die Ankündigungen der Firmen auf 153,7 Milliarden Dollar (125,84 Mrd. Euro), nachdem es im Jänner knapp 60 Milliarden waren, wie das auf solche Transaktionen spezialisierte Analysehaus TrimTabs am Mittwoch mitteilte.

Der bisherige Rekord in einem Monat lag bei 133 Milliarden Dollar im April 2015. "Wenn dieses Tempo beibehalten wird, wird das Volumen in diesem Jahr die Summen aus allen anderen Jahren übertrumpfen", sagte TrimTabs-Analyst Winston Chua.

Der Kongress hatte im Dezember grünes Licht für die Reform gegeben, die unter anderem deutliche Steuersenkungen für Unternehmen vorsieht. Kritiker werfen Trump vor, es profitierten vor allem Reiche und Konzerne. Unternehmen würden zusätzliche Gelder nicht für Investitionen nutzen, sondern Dividenden erhöhen und verstärkt Aktienrückkäufe tätigen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen