Aktienrückkäufe von US-Firmen nach Steuerreform auf Rekordniveau

Washington (APA/Reuters) - US-Unternehmen wollen nach der radikalen Steuerreform von Präsident Donald Trump so viele eigene Aktien zurückkaufen wie noch nie. Im Februar summierten sich die Ankündigungen der Firmen auf 153,7 Milliarden Dollar (125,84 Mrd. Euro), nachdem es im Jänner knapp 60 Milliarden waren, wie das auf solche Transaktionen spezialisierte Analysehaus TrimTabs am Mittwoch mitteilte.

Der bisherige Rekord in einem Monat lag bei 133 Milliarden Dollar im April 2015. "Wenn dieses Tempo beibehalten wird, wird das Volumen in diesem Jahr die Summen aus allen anderen Jahren übertrumpfen", sagte TrimTabs-Analyst Winston Chua.

Der Kongress hatte im Dezember grünes Licht für die Reform gegeben, die unter anderem deutliche Steuersenkungen für Unternehmen vorsieht. Kritiker werfen Trump vor, es profitierten vor allem Reiche und Konzerne. Unternehmen würden zusätzliche Gelder nicht für Investitionen nutzen, sondern Dividenden erhöhen und verstärkt Aktienrückkäufe tätigen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte