Aktienkurse der Hersteller von Schutzanzügen steigen wegen Ebola

New York (APA/AFP) - Nach dem ersten Fall einer Ebola-Infektion innerhalb der USA sind die Aktienkurse zweier US-Hersteller von Schutzkleidung an der New Yorker Börse deutlich gestiegen.

Der Kurs von Alpha Pro Tech, einem Hersteller von Handschuhen, Masken und anderen Schutzvorrichtungen, erreichte am Montag an der Wall Street mit 9,25 Dollar (7,3 Euro) zwischenzeitlich seinen höchsten Wert aller Zeiten. Am 7. Oktober hatte die Aktie noch bei knapp über drei Dollar notiert.

Das Unternehmen Lakeland Industries, spezialisiert auf Schutzanzüge gegen atomare, biologische und chemische Gefahren und andere Schutzkleidung, verzeichnete am Nachmittag einen Kursanstieg um 9,93 Prozent auf 21,58 Dollar, nachdem sie bei Handelsbeginn kurzzeitig sogar 24,25 Dollar erreicht hatte - den höchsten Stand seit einem Jahr. Lakeland hatte am Sonntag mitgeteilt, dass das US-Außenministerium 160.000 seiner Schutzanzüge bestellt habe. Zudem seien die Anzüge weltweit erhältlich.

Die US-Behörden hatten zuvor den ersten Fall einer Ebola-Infektion innerhalb der USA nach einem zweiten Test bestätigt. Demnach hat sich die Schwester in einem Krankenhaus der texanischen Stadt Dallas bei der Pflege des inzwischen verstorbenen Thomas Eric Duncan aus Liberia angesteckt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro