Aktien der Pharmafirma Eli Lilly stürzten vorbörslich ein Zehntel ab

Indianapolis (Indiana)/Frankfurt - Der Rückschlag für einen Hoffnungsträger hat Eli Lilly am Montag auf Talfahrt geschickt. Die Aktien der US-Pharmafirma fielen um rund zehn Prozent. Nach enttäuschenden Testergebnissen brach das Unternehmen die Entwicklung von Evacetrapib zur Behandlung von Herzbeschwerden im Zusammenhang mit Arterienverkalkung ab.

Das Mittel ist das einzige Herzmedikament von Eli Lilly in einem späten Entwicklungsstadium. Das Mittel sollte bei hochgefährlichen arteriellen Herz-Erkrankungen eingesetzt werden, habe aber in der laufenden Phase-Drei-Studie nicht die gewünschte Wirksamkeit gezeigt, teilte der Konzern am Montag mit.

Eli Lilly stellt sich nun auf Sonderbelastungen ein. Für das vierte Quartal dürften sich diese auf bis zu 90 Millionen US-Dollar (79,2 Mio. Euro) vor Steuern belaufen. Der Gewinn je Aktie werde dadurch vermutlich um 5 Cent geschmälert. Wie sich dadurch die Prognose für das Gesamtjahr ändern könnte, will Eli Lilly bei der Vorstellung seiner Zahlen zum dritten Quartal am 22. Oktober darlegen

13 Coaching-Mythen: #2 Der Frosch im Topf

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft