Aktien der Pharmafirma Eli Lilly stürzten vorbörslich ein Zehntel ab

Indianapolis (Indiana)/Frankfurt - Der Rückschlag für einen Hoffnungsträger hat Eli Lilly am Montag auf Talfahrt geschickt. Die Aktien der US-Pharmafirma fielen um rund zehn Prozent. Nach enttäuschenden Testergebnissen brach das Unternehmen die Entwicklung von Evacetrapib zur Behandlung von Herzbeschwerden im Zusammenhang mit Arterienverkalkung ab.

Das Mittel ist das einzige Herzmedikament von Eli Lilly in einem späten Entwicklungsstadium. Das Mittel sollte bei hochgefährlichen arteriellen Herz-Erkrankungen eingesetzt werden, habe aber in der laufenden Phase-Drei-Studie nicht die gewünschte Wirksamkeit gezeigt, teilte der Konzern am Montag mit.

Eli Lilly stellt sich nun auf Sonderbelastungen ein. Für das vierte Quartal dürften sich diese auf bis zu 90 Millionen US-Dollar (79,2 Mio. Euro) vor Steuern belaufen. Der Gewinn je Aktie werde dadurch vermutlich um 5 Cent geschmälert. Wie sich dadurch die Prognose für das Gesamtjahr ändern könnte, will Eli Lilly bei der Vorstellung seiner Zahlen zum dritten Quartal am 22. Oktober darlegen

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte