Aktien des französisches Versorgers Suez nach Gewinnrückgang unter Druck

Frankfurt/Paris (APA/Reuters) - Ein Gewinnrückgang bei Suez hat die Aktien des französischen Versorgers am Mittwoch abstürzen lassen. Die Titel brachen an der Pariser Börse um bis zu 19 Prozent auf 11,38 Euro ein, zuletzt betrug das Minus noch gut 15 Prozent. Mit diesem bisher größten Kurssturz der Firmengeschichte notierten die Aktien so schwach wie seit knapp viereinhalb Jahren nicht mehr.

Auslöser war ein überraschend geringerer Gewinn bei Suez im abgelaufenen Jahr. Zusätzliche Kosten in Spanien lasteten auf den Ergebnissen, hieß es. Auch das Beenden zweier Dienstleistungsverträge in Marokko und Indien belaste den Konzern. Deswegen werde das operative Ergebnis (EBIT) 2017 um 2 Prozent auf 1,28 Milliarden Euro zurückgehen. Ursprünglich war Suez von einem leichten organischen Wachstum ausgegangen. Für 2018 rechnet Suez wieder mit rund drei Prozent organischem Gewinnwachstum.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern