Aktie der italienischen Bank Monte Paschi auf Talfahrt

Rom/Siena (APA) - Die Aktie der italienischen Bank Monte dei Paschi di Siena (MPS) gerät zunehmend unter Druck. Erstmals seit ihrer Rückkehr an die Mailänder Börse am 23. Oktober sank das Papier des Geldhauses unter die Schwelle von 3 Euro. Die Kapitalisierung des Geldhauses verringerte sich auf 3,3 Mrd. Euro.

Der italienische Staat ist mit einem 68,2-Prozent-Anteil der stärkste MPS-Aktionär. Wegen des starken Kursverlusts der MPS-Aktie verringerte sich der Wert der staatlichen Beteiligung um 3 Mrd. Euro auf 2,4 Mrd. Euro. Das Management der Bank, das Jahr 2017 mit Verlusten von 3,5 Mrd. Euro abgeschlossen hat, arbeitet an einem Umstrukturierungsplan.

Im Sommer hatte die EU-Kommission einen Rettungsplan für die Bank aus der Toskana genehmigt. Der Staat bewahrte das Geldhaus mit einem 8 Mrd. Euro schweren Rettungspaket vor dem Kollaps und stieg mit fast 70 Prozent ein. Anfang Juni billigte die EU-Kommission den Rettungsplan.

Die EU-Kommission gab grünes Licht für die Staatshilfe, nachdem die älteste noch tätige Bank der Welt ein neues Geschäftsmodell und den Abbau ihres Schuldenbergs zugesagt hatte. Der Staat will langfristig an seiner Beteiligung festhalten, in der Hoffnung, letztlich mit Gewinn aussteigen zu können.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz