AKNÖ warnt vor Belastung durch Erreichbarkeit in der Freizeit

Die Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) hat am Montag darauf hingewiesen, dass die ständige Erreichbarkeit von Beschäftigten in der Freizeit, im Urlaub und im Krankenstand "dramatisch" steige. Für Kollegen und Vorgesetzte sind fast 70 Prozent der Dienstnehmer am Weg von und zur Arbeit erreichbar, abends und an Wochentagen 66 Prozent, im Krankenstand 60 Prozent, wie eine AK-Studie ergeben hat.

Am Wochenende und im Urlaub sei fast jeder Zweite für Kollegen und Vorgesetzte erreichbar, sagte AKNÖ-Präsident Markus Wieser am Montag in einer Aussendung. Nachts sind es knapp 20 Prozent. Jeweils ein deutlich geringerer Anteil der Befragten ist für Geschäftspartner erreichbar. Für die laut AK repräsentative Studie in Kooperation mit der TU Wien wurden 754 Personen aus der Dienstleistungsbranche befragt.
Bereits jeder Siebente besitzt laut AKNÖ ein dienstliches Smartphone, vor zwei Jahren war es erst jeder Zehnte. "Ständige Erreichbarkeit macht krank", warnte Wieser. Es brauche "klare finanzielle Regelungen, wie Erreichbarkeit in der Freizeit für die Beschäftigten abgegolten wird (Überstunden, Rufbereitschaft)".
Außerdem müssten psychische Belastungen in den Betrieben verringert werden, verlangte die Arbeiterkammer. Diese müssen seit 2013 evaluiert werden, dieser Verpflichtung kommen aber laut Aussendung viele Dienstgeber nicht nach. Die Arbeitnehmervertretung fordert daher eine Meldepflicht der Unternehmen zur Durchführung, eine entsprechende Datenerfassung und den flächendeckenden Einsatz von Arbeitspsychologen in Niederösterreich. Es brauche zudem eine gesetzliche Verpflichtung zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor