AK fordert mehr gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

Die Arbeiterkammer als Interessensvertretung der Arbeitnehmer schaut sich auch die Arbeitgeberseite - genauer gesagt die Lage der Unternehmen - an. Der nun fertige "AK-Unternehmensmonitor 2014" zeigt für 1.475 untersuchte Mittel-und Großkapitalgesellschaften eine "solide finanzielle Basis, stabile Ertragslage und einen Rückgang bei den Dividenden-Ausschüttungen", so die AK.

Die Firmen seien gut über die Krise gekommen und hätten ein stabiles finanzielles Fundament, so die AK mit Verweis darauf, dass sich die Eigentümer über zweistellige Renditen freuen dürften, während zuletzt aber weniger ausgeschüttet worden sei, als noch vor 2009. Trotzdem würde immer noch ein Drittel des Personalaufwandes ausgeschüttet werden. Die AK fordert jedenfalls von den Betrieben noch mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und mehr Investitionen und Jobs.

Der Wirtschaftsbund weist die AK-Forderung zurück, wonach Betriebe noch mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sollten. "Arbeitgeber und Selbstständige finanzieren mehr als die Hälfte aller Sozialbeiträge und bezahlen damit den größten Teil der Sozialausgaben im Land", so ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner. Die Firmen würden ihre gesellschaftliche Verantwortung mehr als wahrnehmen.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch