AK fordert mehr gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

Die Arbeiterkammer als Interessensvertretung der Arbeitnehmer schaut sich auch die Arbeitgeberseite - genauer gesagt die Lage der Unternehmen - an. Der nun fertige "AK-Unternehmensmonitor 2014" zeigt für 1.475 untersuchte Mittel-und Großkapitalgesellschaften eine "solide finanzielle Basis, stabile Ertragslage und einen Rückgang bei den Dividenden-Ausschüttungen", so die AK.

Die Firmen seien gut über die Krise gekommen und hätten ein stabiles finanzielles Fundament, so die AK mit Verweis darauf, dass sich die Eigentümer über zweistellige Renditen freuen dürften, während zuletzt aber weniger ausgeschüttet worden sei, als noch vor 2009. Trotzdem würde immer noch ein Drittel des Personalaufwandes ausgeschüttet werden. Die AK fordert jedenfalls von den Betrieben noch mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und mehr Investitionen und Jobs.

Der Wirtschaftsbund weist die AK-Forderung zurück, wonach Betriebe noch mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sollten. "Arbeitgeber und Selbstständige finanzieren mehr als die Hälfte aller Sozialbeiträge und bezahlen damit den größten Teil der Sozialausgaben im Land", so ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner. Die Firmen würden ihre gesellschaftliche Verantwortung mehr als wahrnehmen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch