AK fordert mehr gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen

Die Arbeiterkammer als Interessensvertretung der Arbeitnehmer schaut sich auch die Arbeitgeberseite - genauer gesagt die Lage der Unternehmen - an. Der nun fertige "AK-Unternehmensmonitor 2014" zeigt für 1.475 untersuchte Mittel-und Großkapitalgesellschaften eine "solide finanzielle Basis, stabile Ertragslage und einen Rückgang bei den Dividenden-Ausschüttungen", so die AK.

Die Firmen seien gut über die Krise gekommen und hätten ein stabiles finanzielles Fundament, so die AK mit Verweis darauf, dass sich die Eigentümer über zweistellige Renditen freuen dürften, während zuletzt aber weniger ausgeschüttet worden sei, als noch vor 2009. Trotzdem würde immer noch ein Drittel des Personalaufwandes ausgeschüttet werden. Die AK fordert jedenfalls von den Betrieben noch mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und mehr Investitionen und Jobs.

Der Wirtschaftsbund weist die AK-Forderung zurück, wonach Betriebe noch mehr gesellschaftliche Verantwortung übernehmen sollten. "Arbeitgeber und Selbstständige finanzieren mehr als die Hälfte aller Sozialbeiträge und bezahlen damit den größten Teil der Sozialausgaben im Land", so ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner. Die Firmen würden ihre gesellschaftliche Verantwortung mehr als wahrnehmen.

Bellinzona (APA/sda) - Die am Regionalflugplatz Lugano operierende Darwin Airline ist endgültig bankrott und stellt den Betrieb ein. Das wurde am Nachmittag an einer Personalversammlung des Unternehmens deutlich, an der bereits ein Konkursbeamter beteiligt war.
 

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Darwin Airline bankrott und stellt Betrieb ein

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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Soziale Teilhabe: Wo steht Österreich?

Athen (APA/dpa-AFX) - Ein Russe, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Das beschloss der höchste griechische Gerichtshof (Areopaag) am Mittwoch in letzter Instanz, wie das griechische Staatsradio berichtete.
 

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Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger soll ausgeliefert werden