AK-Treibstoffpreismonitor: Enorme Preisunterschiede beim Tanken

Die von der Arbeiterkammer jedes Quartal durchgeführte Treibstoffpreiserhebung an über 1.600 Tankstellen zeigt deutlich gesunkene Preise. Trotzdem gibt es erhebliche Preisunterschiede, so die AK am Mittwoch in einer Aussendung.

Im Vorjahr musste für eine komplette Tankfüllung (50 Liter) Eurosuper noch durchschnittlich 60 Euro, für Diesel 59 Euro gezahlt werden. Heute sind es mit 52 beziehungsweise 48 Euro deutlich weniger. Ausgenommen von der Verbilligung sind die Autobahntankstellen, hier zahlt man für eine Tankfüllung 66 (Eurosuper) und 61 Euro (Diesel). Der "Autobahnaufschlag" bleibt damit mit 28 beziehungsweise 30 Prozent weiterhin unverschämt hoch, so Josef Thoman, Energieexperte der Arbeiterkammer.

Auch innerhalb der Bundesländer sind die Preisunterschiede sehr hoch. So beträgt der Unterschied zwischen der günstigsten und der teuersten Tankstelle teilweise bis zu 50 Prozent (Diesel in Wien). Die Arbeiterkammer rät den Autofahrern und Autofahrerinnen daher zu vergleichen und Autobahntankstellen zu meiden. Wer am Vormittag tankt kann zusätzlich noch einen Euro sparen, so die Arbeiterkammer.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden