AK sieht Potenzial für jährlich 2.000 Sozialwohnungen mehr in Wien

Wien (APA) - Die Wiener Arbeiterkammer (AK) fordert mehr leistbaren Wohnraum in Wien und hat am Donnerstag Vorschläge unterbreitet, wie zu den jährlich 5.000 bis 7.000 geförderten Wohnungen weitere 2.000 hinzukommen könnten. Unter anderem solle die Stadt private Investoren über städtebauliche Verträge zu einem Sozialwohnungsanteil bei Neubauprojekten verpflichten.

Sowohl im Dachgeschoßausbau bei Gründerzeithäusern als auch bei Neuerrichtungen würden "oft zu viele große Luxuswohnungen geplant", so die AK-Kritik bei einer Pressekonferenz mit Thomas Ritt, Abteilungsleiter für Kommunalpolitik. Familien und Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen würden aus ihren Bezirken verdrängt.

Einen weiteren Ansatzpunkt sieht die Kammer bei schon vorhandenen Gebäuden. Mehrere Zehntausend neue geförderte Wohnungen könnten durch den Überbau von Garagen oder Parkplätzen, durch Dachausbau und durch Neubau auf schon vorhandenem Gelände entstehen, hieß es. Die Stadtverwaltung müsse den Bau- und Flächenbestand in dieser Hinsicht gezielt screenen.

Außerdem fordert man die Stadt dazu auf, den Wohnungstausch als Ergänzung zum Neubau nötiger Kleinwohnungen stärker zu fördern. Denn im Gemeinde- und Genossenschaftsbau sei der Schwerpunkt früher auf Familienwohnungen gelegen. Inzwischen liege in Wien der Anteil an Single-Haushalten aber bei 45 Prozent, der Anteil der entsprechend kleinen Wohnungen allerdings nur bei 17 Prozent.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne