AK sieht Potenzial für jährlich 2.000 Sozialwohnungen mehr in Wien

Wien (APA) - Die Wiener Arbeiterkammer (AK) fordert mehr leistbaren Wohnraum in Wien und hat am Donnerstag Vorschläge unterbreitet, wie zu den jährlich 5.000 bis 7.000 geförderten Wohnungen weitere 2.000 hinzukommen könnten. Unter anderem solle die Stadt private Investoren über städtebauliche Verträge zu einem Sozialwohnungsanteil bei Neubauprojekten verpflichten.

Sowohl im Dachgeschoßausbau bei Gründerzeithäusern als auch bei Neuerrichtungen würden "oft zu viele große Luxuswohnungen geplant", so die AK-Kritik bei einer Pressekonferenz mit Thomas Ritt, Abteilungsleiter für Kommunalpolitik. Familien und Menschen mit kleinem oder mittlerem Einkommen würden aus ihren Bezirken verdrängt.

Einen weiteren Ansatzpunkt sieht die Kammer bei schon vorhandenen Gebäuden. Mehrere Zehntausend neue geförderte Wohnungen könnten durch den Überbau von Garagen oder Parkplätzen, durch Dachausbau und durch Neubau auf schon vorhandenem Gelände entstehen, hieß es. Die Stadtverwaltung müsse den Bau- und Flächenbestand in dieser Hinsicht gezielt screenen.

Außerdem fordert man die Stadt dazu auf, den Wohnungstausch als Ergänzung zum Neubau nötiger Kleinwohnungen stärker zu fördern. Denn im Gemeinde- und Genossenschaftsbau sei der Schwerpunkt früher auf Familienwohnungen gelegen. Inzwischen liege in Wien der Anteil an Single-Haushalten aber bei 45 Prozent, der Anteil der entsprechend kleinen Wohnungen allerdings nur bei 17 Prozent.

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