AK stellt Österreichs Unternehmen ein gutes Zeugnis aus

Die Arbeiterkammer (AK) stellt den österreichischen Unternehmen ein sehr gutes Zeugnis aus. Ihre finanzielle Basis sei solide, die Ertragslage stabil, die Beschäftigung steigt und die Unternehmen zahlen auch mehr Steuern - das geht aus dem aktuellen "AK-Unternehmensmonitor" hervor, für den die Jahresabschlussdaten von 1.370 Unternehmen für das Jahr 2013 untersucht wurden.

Auf ihr eingesetztes Eigenkapital haben die Unternehmer durchschnittlich 11,2 Prozent Gewinn erzielt, so die Berechnung der AK-Experten. Die Eigenkapitalquote liegt bei 44,7 Prozent. Die Zahlungsfähigkeit - kurzfristiges Umlaufvermögen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital - liegt im Durchschnitt bei 106,8 Prozent.

Profitiert haben aber auch die Arbeitnehmer: Der Anteil des Personalaufwands an der Wertschöpfung hat sich erhöht, allein gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozentpunkte auf 63,9 Prozent. Gleichzeitig lassen sich die Eigentümer deutlich weniger Gewinn ausschütten als früher: Waren es im Jahr 2010 noch 45 Prozent gemessen an den Löhnen und Gehältern, so sank dieser Wert 2013 auf 33,2 Prozent, aus AK-Sicht eine "erfreuliche Entwicklung". 79 Prozent der Unternehmen machen Gewinne - allerdings vor Abzug von Zinsen und Steuern.

Erstmals während des Untersuchungszeitraums habe die Steuerquote der untersuchten Unternehmen die 20-Prozent-Marke überschritten, heißt es in dem Bericht weiter - damit sei die Steuerquote aber noch immer deutlich vom nominellen Körperschaftssteuersatz von 25 Prozent entfernt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte