AK-Kritik an Versicherungen: Zu oft Auto-Totalschaden attestiert

Die Arbeiterkammer OÖ kritisiert, dass Versicherungen bei Verkehrsunfällen mit älteren Gebrauchtwagen zu schnell einen Totalschaden attestieren. Dabei wäre eine Reparatur oft sowohl ökologisch als auch für den Verbraucher wirtschaftlich sinnvoller. Georg Rathwallner, Leiter der Konsumenteninformation, appellierte am Mittwoch an die Versicherer, diese "konsumentenfeindliche" Regelung abzustellen.

Wenn die voraussichtlichen Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert um mehr als zehn Prozent übersteigen, wird in Österreich ein Totalschaden angenommen. Dann würden die meisten Versicherungen dem Geschädigten nur den Marktwert des Autos auszahlen, kritisierte Rathwallner. Damit sparen sie Geld, denn ohne Titulierung als "Totalschaden" müssten sie Reparaturkosten bis zu 110 Prozent des Wertes ersetzen. Geschädigte mit einem sehr niedrigen Einkommen könnten sich durch diese Regelung aber oft kein neues Fahrzeug leisten, so Rathwallner.

Er verweist darauf, dass die Regelung in Deutschland konsumentenfreundlicher sei: Dort dürfen die Reparaturkosten den Wert des Fahrzeugs um 30 Prozent übersteigen. Zudem werde in Deutschland der Sachverständige, der darüber urteilt, von der Versicherung des Geschädigten beauftragt - in Österreich hingegen von der des Schädigers.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht