AK: Drogeriewaren haben einen Österreich-Aufschlag

In Wien sind Drogeriewaren im Schnitt um die Hälfte teurer als in München. In Wiener Supermärkten kosten Drogeriewaren durchschnittlich um elf Prozent mehr als in Münchner Drogerien. Das zeigt ein Preismonitor der Arbeiterkammer (AK), der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Für den Warenkorb von 165 gleichen Drogeriewaren muss in Wien 701,40 Euro bezahlt werden. In München liegt der Preis bei durchschnittlich 457,79 Euro. "Der Österreich-Aufschlag lässt sich nicht wegleugnen", sagt AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.

"Unfassbar, alle verglichenen Drogeriewaren sind in Wien im Schnitt teurer als in München", so Zgubic weiter. Die AK hat sich nun an die EU gewandt. Die EU Kommission hat angekündigt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) Preisunterschiede im Eurowährungsgebiet analysiert. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Generell sind Drogeriewaren in Supermärkten teurer als in den Drogerien. In Wien muss man in Supermärkten durchschnittlich fast elf Prozent mehr bezahlen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte