AK sieht Deutschland als mögliches Vorbild bei Maklerprovision

Auftraggeber sollen in Zukunft Provision bezahlen - Maklergebühr im allerdings Regierungsprogramm kein Thema.

Die Forderung nach Abschaffung der Maklerprovision für Mieter ist ein Dauerthema. Die Arbeiterkammer nimmt nun die deutsche Koalitionseinigung von dieser Woche zum Anlass, ihre Forderung zu bekräftigen. Demnach soll in Zukunft der Auftraggeber den Makler bezahlen. "Da der Vermieter in der Regel den Makler beauftragt, soll dieser auch bezahlen", so AK-Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic.


Im aktuellen SPÖ-ÖVP-Regierungsprogramm ist die Abschaffung der Maklerprovision nicht enthalten. "Nichtsdestotrotz ist es eine wichtige Forderung und heißt nicht, dass sie nicht erfolgreich sein kann", so Zgubic am Donnerstagnachmittag zur APA. Den ersten Erfolg beim Thema Maklerprovision hätte es im Jahr 2010 gegeben, als die Maklerprovision begrenzt wurde.

"Was in Deutschland geht, muss auch in Österreich umzusetzen sein", so AK-Präsident Rudi Kaske in einer Aussendung am Donnerstag. Für die Mieter würde das eine ordentliche Entlastung bedeuten, vor allem für junge Wohnungssuchende: zwei Monatsmieten plus Betriebskosten plus Umsatzsteuer für unbefristete oder auf über drei Jahre befristete Mietverträge.

Die AK forderte den Justizminister erneut auf, Vorschläge zur Mietrechtsreform zu machen.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium