AK - Günstige Produkte verteuerten sich empfindlich

Wien (APA) - Lebensmittel und Körperpflegemittel haben sich in den vergangenen zwölf Monaten zum Teil massiv verteuert. Ein Einkaufskorb voll mit den 40 preiswertesten Produkten kostete im September um fast zwölf Prozent mehr als ein Jahr davor. Besonders krass sind die Preissteigerungen bei Butter (rund 62 Prozent), wie aus einer Erhebung der Arbeiterkammer (AK) in Wien hervorgeht.

Zum Vergleich: Insgesamt legten die Verbraucherpreise, welche die Statistik Austria auf Basis der gängigsten (nicht der günstigsten) Produkte erhebt, im Zeitraum September 2016 bis August 2017 um nur 1,4 Prozent zu.

Von den 40 Produkten, die der AK-Preismonitor umfasst, wurden 16 teurer (elf davon sehr deutlich), 13 wurden günstiger und elf blieben unverändert.

Empfindlich angezogen haben beispielsweise auch die Preise für günstiges Haarshampoo (knapp 38 Prozent), Kartoffeln (etwa 37 Prozent) und Gouda-Käse (rund 25 Prozent). Verbilligt haben sich passierte Tomaten (minus rund 38 Prozent), flüssiges Vollwaschmittel (minus 13 Prozent) sowie griffiges Mehl, Bananen und Penne-Nudeln (je minus 8 Prozent).

Unverändert blieben dafür die Preise für Mineralwasser, Dosenbier, Fruchtjoghurt, Vollmilchschokolade, Marillenmarmelade, Sonnenblumenöl, Fischstäbchen, Pommes frites, Zahnpasta, Klopapier und Katzenfutter in allen sieben Supermärkten und Diskontern (Billa, Merkur, Spar, Interspar, Hofer, Penny und Lidl) in Wien. Bei der Erhebung seien Aktionen berücksichtigt worden; Kundenkarten- oder Mengenvorteilspreise jedoch nicht.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker