Airports warnen vor Millionen-Kosten bei Schengen-Zusammenbruch

Der Dachverband der Flughafenbetreiber warnt vor Umbaukosten von mehreren hundert Millionen Euro, sollte das Schengen-Abkommen im Zuge der Flüchtlingskrise scheitern. "Unmittelbar würde es zu Luftraumüberfüllungen und Flugunterbrechungen in einem noch nie gekanntem Ausmaß kommen", erklärte der für Europa zuständige Airports-Council-International-Generaldirektor Olivier Jankovec am Mittwoch.

Zudem würden sich die Reisezeiten verlängern, weil die Flughäfen nicht mehr die Verbindungszeiten garantieren könnten. Innerhalb des Schengen-Raums gibt es Jankovec zufolge etwa 443 Flughäfen, die 2015 von etwa 1,2 Milliarden Menschen genutzt wurden.

Wegen der Flüchtlingskrise haben zahlreiche EU-Staaten ihre Grenzkontrollen verschärft. Dadurch könnte der Schengen-Raum mit seinem normalerweise kontrollfreien Grenzverkehr auseinanderbrechen. Einige Experten befürchten, dass es dann zu erheblichen Wirtschaftseinbußen käme.

Stuttgart (APA/Reuters) - Wegen der Kartellvorwürfe gegen deutsche Autobauer hat nun auch Daimler Besuch von Wettbewerbshütern der EU-Kommission bekommen. "Wir haben eine angekündigte Nachprüfung der EU-Kommission. Die findet derzeit statt", sagte eine Sprecherin am Montag. Vergangene Woche waren bereits EU-Beamte bei BMW zu einer sogenannten Nachprüfung vorstellig geworden.
 

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EU nimmt wegen Kartellermittlungen "Nachprüfung" bei Daimler vor

Wien/Bratislava (APA) - Die US-Schnellrestaurantkette Domino's ist nun auch mit einer ersten Filiale in Österreich vertreten. Die Niederlassung des Pizza-Lieferservice in Wien-Floridsdorf ist eine von mehr als zehntausend weltweit. Betreiber ist die Daufood Austria GmbH, die die Franchise-Rechte für Domino's Pizza für Österreich, Tschechien, die Slowakei und Ungarn besitzt. Für Wien hegt man große Pläne.
 

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US-Kette Domino's Pizza mit großen Plänen für Wien

IV startet Kampagne gegen "veritables Populismusproblem"

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