Airports warnen vor Millionen-Kosten bei Schengen-Zusammenbruch

Der Dachverband der Flughafenbetreiber warnt vor Umbaukosten von mehreren hundert Millionen Euro, sollte das Schengen-Abkommen im Zuge der Flüchtlingskrise scheitern. "Unmittelbar würde es zu Luftraumüberfüllungen und Flugunterbrechungen in einem noch nie gekanntem Ausmaß kommen", erklärte der für Europa zuständige Airports-Council-International-Generaldirektor Olivier Jankovec am Mittwoch.

Zudem würden sich die Reisezeiten verlängern, weil die Flughäfen nicht mehr die Verbindungszeiten garantieren könnten. Innerhalb des Schengen-Raums gibt es Jankovec zufolge etwa 443 Flughäfen, die 2015 von etwa 1,2 Milliarden Menschen genutzt wurden.

Wegen der Flüchtlingskrise haben zahlreiche EU-Staaten ihre Grenzkontrollen verschärft. Dadurch könnte der Schengen-Raum mit seinem normalerweise kontrollfreien Grenzverkehr auseinanderbrechen. Einige Experten befürchten, dass es dann zu erheblichen Wirtschaftseinbußen käme.

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