Airports warnen vor Millionen-Kosten bei Schengen-Zusammenbruch

Der Dachverband der Flughafenbetreiber warnt vor Umbaukosten von mehreren hundert Millionen Euro, sollte das Schengen-Abkommen im Zuge der Flüchtlingskrise scheitern. "Unmittelbar würde es zu Luftraumüberfüllungen und Flugunterbrechungen in einem noch nie gekanntem Ausmaß kommen", erklärte der für Europa zuständige Airports-Council-International-Generaldirektor Olivier Jankovec am Mittwoch.

Zudem würden sich die Reisezeiten verlängern, weil die Flughäfen nicht mehr die Verbindungszeiten garantieren könnten. Innerhalb des Schengen-Raums gibt es Jankovec zufolge etwa 443 Flughäfen, die 2015 von etwa 1,2 Milliarden Menschen genutzt wurden.

Wegen der Flüchtlingskrise haben zahlreiche EU-Staaten ihre Grenzkontrollen verschärft. Dadurch könnte der Schengen-Raum mit seinem normalerweise kontrollfreien Grenzverkehr auseinanderbrechen. Einige Experten befürchten, dass es dann zu erheblichen Wirtschaftseinbußen käme.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden