Airport Bologna debütiert am 14. Juli an Mailänder Börse

Mailand/Rom - Das italienische Flughafensystem weckt immer stärker das Interesse der Investoren. So geht die Betreibergesellschaft des Flughafens von Bologna, SAB, am 14. Juli an die Mailänder Börse. Notiert wird ein 42,8-prozentiger Anteil des Kapitals. Die Roadshow, die am Montag in Mailand begonnen hat, läuft bis zum 8. Juli, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Milano e Finanza".

Mit dem Börsengang will SAB frisches Geld für Wachstum einzutreiben. Das Debüt ist im Börsensegment Star geplant. Dort sind mittelständische Italo-Unternehmen mit kontinuierlich steigendem Potenzial gelistet. Finanzadvisor ist Lazard.

Die Mehrheitsaktionäre des Flughafenbetreibers, darunter die Gemeinde Bologna und die lokale Handelskammer, reduzieren im Zuge des IPO ihren Anteil. Mit dem Börsengang will SAB Mittel für den Ausbau des Flughafens eintreiben, der von mehreren Low-Cost-Gesellschaften, darunter Ryanair, angeflogen wird.

2014 meldete der Flughafen von Bologna "Guglielmo Marconi" ein Passagierplus von 6,2 Prozent auf 6,58 Millionen und ein Umsatzwachstum von 6 Prozent auf 72,1 Mio. Euro. Der Gewinn stieg um 77 Prozent auf 7 Mio. Euro.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab