Airline-Ranking: Lufthansa erste europäische Airline mit fünf Sternen

Frankfurt - Die Deutsche Lufthansa hat sich als erste europäische Fluggesellschaft fünf Sterne im Ranking der britischen Beratungsfirma Skytrax erflogen. Das Unternehmen gab am Montag die in der Branche stark beachtete und lange erhoffte Bewertung bekannt.

Bisher gab es weltweit neun Fünf-Sterne-Airlines, die alle aus dem asiatischen Raum und dem Nahen Osten kommen, darunter Qatar Airways, Singapore Airlines, Cathay Pacific Airways, ANA All Nippon Airways und Etihad Airways. Die AUA-Mutter Lufthansa hat Milliarden in die Erneuerung ihrer Flotte und die Verbesserung ihrer Kabinen investiert, um Kunden in dem hart umkämpften Luftfahrtmarkt zu gewinnen und das höchste Skytrax-Rating zu erreichen.

Die Auszeichnung drücke die Anerkennung für die Fortschritte aus, die Lufthansa in den vergangenen Jahren besonders im Service gemacht habe, sagte Skytrax-Chef Edward Plaisted. Die Kranich-Linie erhofft sich davon auch positive Auswirkungen auf ihr Geschäft. Für Lufthansa werde es dadurch einfacher, höhere Preise in der First und Business Class durchzusetzen, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr.

Plaisted zufolge sind Austrian Airlines (AUA) und Swiss, die beide zur Lufthansa gehören, diejenigen Fluggesellschaften in Europa, die nun einem fünften Stern am nächsten wären. Das sei gegenwärtig aber nicht in Arbeit.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen