Airbus trotz Belastungen für A400M mit Gewinnsprung

Toulouse (APA/Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat den Gewinn trotz einer milliardenschweren Belastung für den Militärtransporter A400M fast verdreifacht. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 2,87 (Vorjahr: 0,99) Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Toulouse mitteilte. Die Dividende wird auf 1,50 (1,35) Euro erhöht.

Dabei musste der Konzern nach der Einigung mit sieben Staaten auf einen neuen Auslieferungsplan für den A400M weitere 1,3 Milliarden Euro für die daraus resultierenden Belastungen zurückstellen. Der Umsatz stagnierte bei 66,8 (66,6) Milliarden Euro, der Auftragseingang erhöhte sich auf 158 (134) Milliarden.

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich auf 4,25 (3,95) Milliarden Euro. Für das laufende Jahr sagte Airbus eine Steigerung um weitere 20 Prozent voraus. Grundlage dafür ist, dass der Konzern wie geplant 800 Verkehrsflugzeuge ausliefern kann. Das aber hängt von den Triebwerksherstellern ab, die schon im vergangenen Jahr Probleme bereitet hatten.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"