Airbus und OneWeb gründen Unternehmen für Internet aus dem All

Airbus treibt die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen OneWeb für ein weltweites Internet-Angebot auf Basis von Satelliten voran. Die Partner gaben am Dienstag die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens OneWeb Satellites bekannt.

Dieses soll nach Angaben der Airbus-Rüstungs- und Raumfahrtsparte die 900 kühlschrankgroße Satelliten für die Konstellation entwickeln und bauen, die künftig rund um die Erde schnellen Internetzugang ermöglichen sollen. Die Zusammenarbeit war im vergangenen Juni angekündigt worden. An dem Joint Venture sind beide Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt.

"Seit einigen Monaten arbeiten wir nun schon am Design dieser völlig neuartigen Konstellation und an einem Fertigungsplan", erklärte Eric Béranger, Raumfahrt-Programmchef bei Airbus. Nächster Schritt sei der Aufbau einer Fertigungslinie für die ersten zehn Prototypen. Nähere Details gaben die Unternehmen am Dienstag nicht bekannt. Gründer von OneWeb ist der Internetpionier Greg Wyler. Das amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk arbeitet an einem ähnlichen Internet-Projekt aus 4.000 Satelliten.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne