Airbus und OneWeb gründen Unternehmen für Internet aus dem All

Airbus treibt die Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Unternehmen OneWeb für ein weltweites Internet-Angebot auf Basis von Satelliten voran. Die Partner gaben am Dienstag die Gründung des Gemeinschaftsunternehmens OneWeb Satellites bekannt.

Dieses soll nach Angaben der Airbus-Rüstungs- und Raumfahrtsparte die 900 kühlschrankgroße Satelliten für die Konstellation entwickeln und bauen, die künftig rund um die Erde schnellen Internetzugang ermöglichen sollen. Die Zusammenarbeit war im vergangenen Juni angekündigt worden. An dem Joint Venture sind beide Partner mit jeweils 50 Prozent beteiligt.

"Seit einigen Monaten arbeiten wir nun schon am Design dieser völlig neuartigen Konstellation und an einem Fertigungsplan", erklärte Eric Béranger, Raumfahrt-Programmchef bei Airbus. Nächster Schritt sei der Aufbau einer Fertigungslinie für die ersten zehn Prototypen. Nähere Details gaben die Unternehmen am Dienstag nicht bekannt. Gründer von OneWeb ist der Internetpionier Greg Wyler. Das amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk arbeitet an einem ähnlichen Internet-Projekt aus 4.000 Satelliten.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen