Airbus ließ 2017 Boeing bei Aufträgen hinter sich, Produktionsrekord

Toulouse (APA/dpa) - Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat seinen größeren Rivalen Boeing bei den Flugzeugbestellungen 2017 ein weiteres Mal abgehängt. Nach Abzug von Stornierungen verbuchte Airbus Aufträge über 1.109 Verkehrsflugzeuge und damit 197 mehr als die US-Amerikaner. Mit 718 ausgelieferten Passagier- und Frachtjets gelang Airbus zudem eine neue eigene Bestmarke.

Dennoch mussten sich die Europäer den Amerikanern hier geschlagen geben: Mit 763 Auslieferungen blieb Boeing wie erwartet der weltgrößte Flugzeugbauer. Im Herbst hatte die Airbus-Führung allerdings noch bezweifelt, die Marke von gut 700 ausgelieferten Jets überhaupt zu schaffen.

Denn der europäische Flugzeughersteller hatte bis zuletzt mit Problemen seiner Zulieferer zu kämpfen. Das galt vor allem für den US-amerikanischen Triebwerksbauer Pratt & Whitney, der für Antriebe des modernisierten Mittelstreckenjets A320neo verantwortlich zeichnet. Die Lösung der Triebwerksprobleme verzögerte auch die Auslieferung der Flugzeuge.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro