Airbus legt Investitionen in Rüstungssparte auf Eis

Paris (APA/Reuters) - Airbus legt in seiner Rüstungssparte "Defence and Space" die Investitionsausgaben auf Eis. Angesichts des Risikos, die Ziele für die frei verfügbaren Geldmittel heuer um hunderte Millionen von Euro zu verfehlen, "müssen wir zusammen etwas Außergewöhnliches unternehmen", erklärte der Finanzchef der Sparte, Julian Whitehead, laut einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter, die Reuters vorliegt.

Die Sparte wolle ein Krisenteam einrichten, um die Situation vor Ende des Jahres zu verbessern. So lange würden alle Investitionsausgaben innerhalb des Bereichs und auch bei allen Tochtergesellschaften eingefroren. Ein Airbus-Sprecher sagte dazu, es handle sich dabei um ein standardmäßiges Vorgehen, um die vierteljährlichen und jährlichen Spartenziele zu erreichen. Man befinde sich im traditionellen Jahresendspurt.

Airbus hatte für 2017 einen freien Cashflow für die Gruppe auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. Der Konzern veröffentlicht keine Ziele für die flüssigen Mittel für die Sparten. Der Bereich Defence and Space hatte wegen der Probleme mit dem Militärtransporter A400M bereits vor anhaltendem Druck auf die Barmittelbestände gewarnt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker