Airbus legt Investitionen in Rüstungssparte auf Eis

Paris (APA/Reuters) - Airbus legt in seiner Rüstungssparte "Defence and Space" die Investitionsausgaben auf Eis. Angesichts des Risikos, die Ziele für die frei verfügbaren Geldmittel heuer um hunderte Millionen von Euro zu verfehlen, "müssen wir zusammen etwas Außergewöhnliches unternehmen", erklärte der Finanzchef der Sparte, Julian Whitehead, laut einer internen Mitteilung an die Mitarbeiter, die Reuters vorliegt.

Die Sparte wolle ein Krisenteam einrichten, um die Situation vor Ende des Jahres zu verbessern. So lange würden alle Investitionsausgaben innerhalb des Bereichs und auch bei allen Tochtergesellschaften eingefroren. Ein Airbus-Sprecher sagte dazu, es handle sich dabei um ein standardmäßiges Vorgehen, um die vierteljährlichen und jährlichen Spartenziele zu erreichen. Man befinde sich im traditionellen Jahresendspurt.

Airbus hatte für 2017 einen freien Cashflow für die Gruppe auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. Der Konzern veröffentlicht keine Ziele für die flüssigen Mittel für die Sparten. Der Bereich Defence and Space hatte wegen der Probleme mit dem Militärtransporter A400M bereits vor anhaltendem Druck auf die Barmittelbestände gewarnt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro