Airbus kann mit A380-Auftrag von Emirates rechnen

Toulouse/Hamburg (APA/Reuters) - Die arabische Fluggesellschaft Emirates hat einen weiteren Auftrag für das Airbus-Großraumflugzeug A380 in Aussicht gestellt. Er hoffe, auf der Luftfahrtmesse in Dubai im November weitere A380 bestellen zu können, sagte Verwaltungsratschef Ahmad ibn Said Al Maktoum am Freitag in Hamburg. Er nahm dort den 100. A380 für Emirates symbolisch in Empfang.

Auch Airbus-Chef Tom Enders zeigte sich zuversichtlich für den Großauftrag: "Ich bin nicht sicher, dass ich John Leahy ohne zumindest einen weiteren bedeutenden A380-Auftrag in Rente gehen lasse." Der langjährige Airbus-Verkaufschef Leahy geht zum Jahresende in Ruhestand.

Schleppende Verkaufszahlen hatten zuletzt Zweifel an der Zukunft des A380 geweckt. Enders sagte aber, er glaube, dass der Konzern das Flugzeug auch in zehn Jahren noch bauen werde. Neue Vertriebskampagnen seien in Arbeit.

Berichte, wonach die französische Regierung künftig wieder mehr politischen Einfluss auf Airbus ausüben wolle, wies der Vorstandschef des Flugzeugbauers zurück: "Es gibt niemanden, der ernsthaft eine Kontrolle von Airbus durch die Regierungen wieder einführen will." Ähnlich äußerte sich der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Die deutsche Regierung sehe keinen Anlass für eine Änderung. Die Aktionärsstruktur funktioniere, Deutschland und Frankreich stünden im regelmäßigen Austausch über wichtige Fragen zu Airbus.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen