Airbus fliegt weniger Gewinn ein

Toulouse - Die Modellumstellung bei wichtigen Flugzeugtypen hat dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus im ersten Quartal einen Gewinneinbruch gebracht. Während der Umsatz um 1 Prozent auf 12,2 Mrd. Euro stieg, sank der um Einmaleffekte bereinigte operative Gewinn um 23 Prozent auf 501 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich sackte der Überschuss sogar um die Hälfte auf 399 Mio. Euro ab.

Allerdings hatte der Konzern im Vorjahreszeitraum kräftig vom Verkauf von Anteilen am Luftfahrtkonzern Dassault profitiert. Nun schnitt Airbus immer noch besser ab als von Analysten erwartet.

Im laufenden Jahr will der Konzern seine Auslieferungen weiterhin auf mehr als 650 Verkehrsflugzeuge steigern. Im ersten Quartal waren es nur 125 Stück. Airbus stellt die Produktion seiner Verkaufsschlager A320 und A330 gerade auf die spritsparenden "neo"-Versionen um.

Ärger bereitet weiterhin der Militärtransporter A400M. Technische Probleme und Verzögerungen bei der Auslieferung könnten "signifikante" Auswirkungen auf die Ergebnisse haben, warnte Airbus.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht