Airbus-Chef Enders erwartet Entscheidung über A380 bis Ende 2015

Airbus will bis Ende des Jahres über eine Weiterentwicklung des Superjumbos A380 entscheiden. Der Chef des europäischen Luftfahrtkonzerns Thomas Enders sagte der "WirtschaftsWoche", der Verwaltungsrat werde sicher noch so lange benötigen, um sich "ein umfassendes Lagebild zu machen und Entscheidungen zu treffen". Dies sei eine der schwierigsten Produktentscheidungen seit Jahren.

"Fest steht, dass es eine A380 mit neuen Triebwerken nicht lediglich für einen einzigen Kunden geben wird." Airbus hat in den vergangenen Jahren um Käufer für den A380 kämpfen müssen. Der bisher größte Abnehmer, die Fluggesellschaft Emirates, hat einen Umbau der Maschine mit neuen Triebwerken gefordert.

Enders beschrieb trotz des jüngsten Absturzes eines A400M die Militär-Transportmaschine als "erstklassiges Flugzeug". Das Interesse daran sei groß und Airbus werde dafür Aufträge bekommen. "Die Maschine ist konkurrenzlos", sagte er unter Hinweis auf ihre Größe. Zwar habe Boeing die größere C-17 im Angebot und Lockheed Martin die kleinere C-130. Viele Länder wollten jedoch weder das eine noch das andere Extrem. Zudem sei der A400M sparsamer und vielseitiger im Einsatz. "Darum wage ich die Prognose: Die US-Streitkräfte werden spätestens im nächsten Jahrzehnt der größte Kunde für das Flugzeug."

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai