Airbus-Absturz - Auch Australien verschärfte Cockpit-Regeln

Düsseldorf/Barcelona/Paris - Als Konsequenz aus dem Germanwings-Absturz hat auch Australien für seine Fluggesellschaften die ständige Anwesenheit von zwei Crew-Mitgliedern in den Cockpits angeordnet. Die Vorschrift "Rule of two" gelte ab sofort für alle Inlands- und Auslandsflüge, teilte Vize-Ministerpräsident Warren Truss am Montag mit. Betroffen sind unter anderem Qantas, Jetstar, Virgin Australia und Tigerair Australia.

Nach Erkenntnissen der französischen Staatsanwaltschaft brachte vergangene Woche der Copilot eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen absichtlich zum Absturz. Er soll den Flugkapitän ausgeschlossen haben, nachdem dieser das Cockpit verlassen hatte.

In der Folge hatten schon in den vergangenen Tagen andere Länder und Airlines über die "rule of two" diskutiert beziehungsweise kurzfristig umgesetzt. In manchen Ländern wie den USA ist es schon länger Standard, dass niemand allein im Cockpit sein darf.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen