Airbnb hebt in Paris künftig Bettensteuer ein

Der Online-Zimmervermittler Airbnb wird künftig auch in Paris von Touristen eine Übernachtungssteuer kassieren. Ab dem 1. Oktober würden pro Gast und Nacht 83 Cent Bettensteuer verlangt und an die Stadt Paris abgeführt, erklärte Airbnb am Dienstag.

Der Pariser Vize-Bürgermeister für Tourismus, Jean-François Martins, begrüßte diesen "seit langem" geforderten Schritt des US-Unternehmens, der die Gleichbehandlung der "verschiedenen Akteure bei Touristenunterkünften" stärke.

Das 2008 in San Francisco gegründete Unternehmen vermittelt weltweit Zimmer und Wohnungen von privat an privat. Hotelbetreiber werfen Airbnb seit langem unfaire Konkurrenz vor, weil für die Vermietungen oft keine Steuern gezahlt würden. Inzwischen erhebt Airbnb in zahlreichen Städten unter anderem in den USA, aber auch in Europa eine Bettensteuer.

In Paris wurden seit der Gründung von Airbnb mehr als zwei Millionen Übernachtungen über die Internetseite vermittelt. Rund 50.000 Zimmer und Wohnungen werden in der französischen Hauptstadt über Airbnb angeboten, mehr als in jeder anderen Stadt der Welt. Wer seine Pariser Wohnung privat über eine kurze Dauer an Touristen vermietet, musste bereits eine Bettensteuer erheben und abführen; ein Anfang August veröffentlichtes Dekret ermöglicht es nun Online-Vermittlern wie Airbnb, diese Abgabe einzutreiben.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt