Airbnb taxiert sich auf 24 Milliarden Dollar - Zeitung

Das Mitwohnportal Airbnb steht einem Zeitungsbericht zufolge vor einer neuen Finanzierungsrunde. Das Unternehmen wolle in den nächsten zwei Wochen 1 Milliarde Dollar (886,6 Mio. Euro) bei Investoren einsammeln, dabei werde der Firmenwert auf insgesamt 24 Mrd. Dollar taxiert, meldete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf eingeweihte Kreise.

Damit würde die erst 2008 gegründete Plattform, auf der Privatleute ihre Wohnungen und Zimmer vermieten können, an der etablierten Hotelkette Marriott vorbeiziehen, die es zuletzt auf etwa 21 Mrd. Dollar brachte.

Airbnb werbe mit sehr ambitionierten Geschäftsplänen um frisches Geld, heißt es in dem Bericht. In diesem Jahr solle der Umsatz auf 900 Mio. Dollar steigen. 2013 habe er noch bei 250 Mio. Dollar gelegen. Die Präsentationen, mit denen Airbnb bei Investoren vorspreche, sollen prognostizieren, dass die Firma profitabel wird. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen solle der Gewinn 2020 fast 3 Mrd. Dollar erreichen. Derzeit verliere Airbnb noch Geld. Dieses Jahr dürfe sich das Minus auf 150 Mio. Dollar belaufen.

Nürnberg (APA/dpa) - Adidas oder Puma? Der erbitterte Zwist der Gebrüder Dassler machte diese Frage einst zu einer todernsten Angelegenheit. Inzwischen geben sich die Chefs der Sportartikelhersteller unverkrampft. Das zeigt ein historischer Auftritt in Nürnberg.
 

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Von Rivalität keine Spur? - Chefs von Adidas und Puma beim Plausch

Luxemburg (APA/AFP) - Unternehmen können sich nicht missbräuchlich auf bestehende Steuerregeln berufen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied am Mittwoch, dass "missbräuchliche Praktiken von Wirtschaftsteilnehmern" von der Anwendung des EU-Rechts nicht gedeckt sind. Konkret bestätigte der EuGH eine Mehrwertsteuerforderung der Steuerbehörden in Irland für den Verkauf von Immobilien. (Az: C-251/16)
 

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EuGH-Urteil: Legal aber missbräuchlich heißt illegal

Luxemburg (APA) - Die landwirtschaftliche Produktion in der EU ist 2016 im Vergleich zu 2015 um 2,8 Prozent zurückgegangen. Österreich verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 0,5 Prozent. Wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, nahm sowohl die tierische (minus 3,3 Prozent) als auch die pflanzliche (minus 2,5 Prozent) Erzeugung in der EU ab.
 

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Agrarproduktion ging in EU um 2,8 Prozent zurück, Österreich mit Plus