Airbag-Skandal drückt Honda-Gewinn noch stärker

Der Airbag-Skandal wird für Honda noch kostspieliger als bisher gedacht. Der drittgrößte japanische Auto-Hersteller teilte am Freitag mit, in der Bilanz für das Geschäftsjahr 2014/15 wohl nachträglich zusätzliche Kosten in Höhe von umgerechnet 324 Mio. Euro verbuchen zu müssen.

Ein Konzern-Sprecher sagte, wegen US-Rechnungslegungsvorschriften müssten die Aufwendungen in das vergangene Geschäftsjahr einfließen, das am 31. März endete. Noch im Juni werde es die genauen Zahlen geben. Nach bisherigen Daten war der operative Gewinn bereits um 13 Prozent zum Vorjahr gefallen.

Honda wird mit am stärksten von dem Skandal um defekte Airbags des Zulieferers Takata in Mitleidenschaft gezogen. Seit 2008 sind branchenweit mehr als 53 Millionen Fahrzeuge davon betroffen, auf deutscher Seite ist es BMW. Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit im Fahrzeug sorgen sollen, unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sechs Menschen kamen im Zusammenhang mit den fehlerhaften Airbags ums Leben, alle in Honda-Autos.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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