Airbag-Skandal drückt Honda-Gewinn noch stärker

Der Airbag-Skandal wird für Honda noch kostspieliger als bisher gedacht. Der drittgrößte japanische Auto-Hersteller teilte am Freitag mit, in der Bilanz für das Geschäftsjahr 2014/15 wohl nachträglich zusätzliche Kosten in Höhe von umgerechnet 324 Mio. Euro verbuchen zu müssen.

Ein Konzern-Sprecher sagte, wegen US-Rechnungslegungsvorschriften müssten die Aufwendungen in das vergangene Geschäftsjahr einfließen, das am 31. März endete. Noch im Juni werde es die genauen Zahlen geben. Nach bisherigen Daten war der operative Gewinn bereits um 13 Prozent zum Vorjahr gefallen.

Honda wird mit am stärksten von dem Skandal um defekte Airbags des Zulieferers Takata in Mitleidenschaft gezogen. Seit 2008 sind branchenweit mehr als 53 Millionen Fahrzeuge davon betroffen, auf deutscher Seite ist es BMW. Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit im Fahrzeug sorgen sollen, unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sechs Menschen kamen im Zusammenhang mit den fehlerhaften Airbags ums Leben, alle in Honda-Autos.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

Newsticker

Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

Newsticker

Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

Newsticker

Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai