Airbag-Skandal drückt Honda-Gewinn noch stärker

Der Airbag-Skandal wird für Honda noch kostspieliger als bisher gedacht. Der drittgrößte japanische Auto-Hersteller teilte am Freitag mit, in der Bilanz für das Geschäftsjahr 2014/15 wohl nachträglich zusätzliche Kosten in Höhe von umgerechnet 324 Mio. Euro verbuchen zu müssen.

Ein Konzern-Sprecher sagte, wegen US-Rechnungslegungsvorschriften müssten die Aufwendungen in das vergangene Geschäftsjahr einfließen, das am 31. März endete. Noch im Juni werde es die genauen Zahlen geben. Nach bisherigen Daten war der operative Gewinn bereits um 13 Prozent zum Vorjahr gefallen.

Honda wird mit am stärksten von dem Skandal um defekte Airbags des Zulieferers Takata in Mitleidenschaft gezogen. Seit 2008 sind branchenweit mehr als 53 Millionen Fahrzeuge davon betroffen, auf deutscher Seite ist es BMW. Das Problem kann dazu führen, dass die Luftkissen, die eigentlich für mehr Sicherheit im Fahrzeug sorgen sollen, unkontrolliert explodieren und dabei Metallteile herumschleudern. Sechs Menschen kamen im Zusammenhang mit den fehlerhaften Airbags ums Leben, alle in Honda-Autos.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter