Air France streicht wegen Streiks ab Montag Hälfte aller Flüge

Paris (APA/Reuters) - Air France streicht wegen eines Pilotenstreiks ab Montag rund die Hälfte aller Flüge. Die Passagiere würden informiert und zum Umbuchen aufgefordert, so Air-France-Chef Frederic Gagey am Samstag im französischen Rundfunk. Der Ausstand könne die Fluggesellschaft zehn bis 15 Mio. Euro täglich kosten. Die Piloten drohen im Streit um Sparmaßnahmen damit, eine Woche lang nicht ins Cockpit zu steigen.

Air France-KLM will - wie auch Lufthansa - mit einem Ausbau des Billigangebots Marktanteile zurückerobern. Die Piloten der deutschen Airline hatten in den vergangenen beiden Wochen dreimal gestreikt, zuletzt am Mittwoch in München. Die Piloten-Gewerkschaft Vereinigung Cockpit drohte mit weiteren Ausständen.

Air France und Lufthansa werden von Billig-Rivalen wie Ryanair und Easyjet sowie von den rasant wachsenden arabischen Airlines wie Emirates und dem Air-Berlin -Partner Etihad unter Druck gesetzt. Den Sparbemühungen bei Air France stellt sich eine mächtige Gewerkschaft in den Weg. Sie verlangt unter anderem für die Piloten der Billigtochter Transavia dieselben Arbeitsverträge wie bei Air France. In Deutschland verleiht die Gewerkschaft mit der Streikwelle ihrer Forderung nach Beibehaltung einer betriebsinternen Frührente für die 5.400 Lufthansa-Piloten Nachdruck.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte