Air France mit Billigmarke Joon in den Startlöchern

Paris (APA/Reuters/dpa) - Nach der AUA-Mutter Lufthansa und dem britischen Luftfahrtkonzern IAG wagt sich auch Air France-KLM an Billigflüge heran. Die französisch-niederländische Traditionsairline kündigte am Montag für Dezember den Start ihrer neuen Marke Joon an, die neben Europaverbindungen auch Langstrecken zu Tourismuszielen bedienen soll.

Die Airline werde mit 10 Langstreckenmaschinen und 18 für die Kurzstrecke an den Start gehen, erklärte Joon-Chef Jean-Michel Mathieu in Paris. Bis 2020 sollen 1.000 Stellen in Cockpits und Kabinen entstehen. Neben Barcelona, Lissabon oder Porto wolle die Air-France-Tochter ab Dezember von Paris auch von und nach Berlin fliegen. Mit Brasilien und den Seychellen nehme Joon im Sommerflugplan 2018 die ersten Fernziele mit Ticketpreisen bis 299 Euro auf.

Joon soll zu niedrigeren Kosten arbeiten als Air France und sich damit auch auf besonders umkämpften Strecken behaupten können. Der Konzern Air France-KLM hatte die neue Airline Ende vergangenen Jahres angekündigt, das Management will damit der Konkurrenz von Billigfliegern und Golf-Airlines entgegentreten. Air-France-Chef Franck Terner verortete Joon am Montag "zwischen klassischer Airline und Low-Cost".

Die Airlines konkurrieren inzwischen auch auf Transatlantikflügen immer stärker mit günstigen Angeboten. So planen auch die Lufthansa-Tochter Eurowings und die IAG-Billigmarke Level mehr Verbindungen. Konkurrenten wie Norwegian Air Shuttle oder Wow Air aus Island lockten Passagiere im Sommer mit Preisen von 69 oder 55 Dollar.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro